Donnerstag, 23. August 2007

Ajuthaya

Gestern haben wir uns auf den Weg nach Ajuthaya gemacht.

Vorher musste ich allerdings erstmal eine Dreiviertelstunde Taxifahrt hinter mich bringen, um zu Stefan und Julia auf den Campus zu kommen. Im Taxi wurde ueber einen dritten per Telefon dann erstmal abgecheckt, wo ich denn hinmoechte und wie der Fahrer dann auch da hinkommt. Auf der Fahrt war ich noch nicht so ueberzeugt, dass ich auch wirklich am richtigen Ort abgestzt werde, aber am Ende war alles gut.

Der Campus ist echt der Wahnsinn. Eine riesige Flaeche, total schnuckelig angelegt mit Baeumen, Seen etc. Nicht so klein und uebersichtlich, wie bei uns in Bremen.

Nach einer Staerkung haben wir uns dann wieder ins Taxi gesetzt und sind nach Ajuthaya aufgebrochen. Das ist die ehemalige Hauptstadt, die vor einiger Zeit (Hab den Reisefuehrer gerade nicht dabei, deswegen fallen die Infos erstmal etwas schmal aus, tut mir leid) von den Burmesen zerstoert wurde. Jetzt sind auf einem riesigen Areal ich glaube gut 40 Ruinen verteilt. Nicht alle sind interessant und sowieso recht aehnlich. Deswegen haben wir uns auf zwei beschraenkt.

Schon faszinierend, dass die es frueher ohne Kran und sonstige Hilfsmittel geschafft haben, solche Bauwerke aufeinander zu stapeln. Ich bezweifel ja, dass in ein paar hundert Jahren noch viel von unseren achso tollen Hochhaeusern uebrig ist.

Ein bisschen bizarr war nur, dass die Bewohner die zerschlagenen Buddhafiguren wieder zusammen gebastelt haben und bei allen aber immer noch die Koepfe fehlen.




















Julia hat sich auch noch einen Wunsch erfuellt und hat mit Stefan eine Runde auf einem riesigen Elefanten gedreht. Nach meinen traumatischen Erlebnissen in Indien muss bei mir schon einiges passieren, um mich wieder auf so ein Tier zu kriegen. Und denen ging es glaube ich noch schlechter als den armen Dingern in Jaipur. Deswegen hab ich mir das Ganze von unten angeguckt.




Im Anschluss gab es noch lecker Eis und ich bin jetzt auch im Besitz einer thailaendischen SIM-Karte.

Zurueck auf dem Campus haben wir noch gemuetlich am See gegessen und Stefan und ich haben uns noch ein Gute-Nacht-Bierchen gegoennt und eine Runde ueber das Leben philosophiert.



Stefan konnte den direkten Weg ins Bett antreten, ich hatte noch eine halbe Stunde Taxifahrt vor mir. Auch dieser Taxifahrer hat mich zielsicher am richtigen Fleck abgesetzt. Ich versteh ja immer noch nicht, wie man sich als Taxifahrer in einer Stadt wie Bangkok auskennen kann.

Keine Kommentare: