Donnerstag, 20. September 2007

Party bis in die frühen Morgenstunden

Samstag haben wir aus inzwischen bekannten Gründen etwas langsamer angehen lassen.
Aber ganz fix ist der Tag noch in richtig Arbeit ausgeartet. Im Schweiße unseres Angesichts haben wir die WG von den dreien neu in Milky Green angemalert. Ein Heidenspaß, der in einer zähen Putzaktion geendet ist. Und Sander wahrscheinlich ein bleibendes Trauma verschafft hat, weil drei halbnackte Deutsche mit Farbe rumgeschmiert haben. Das Ergebnis am nächsten Tag hat uns aber alle schwer beeindruckt.

Auf jeden Fall liefen während der Streich-, Putz- und Duschaktion die Vorbereitungen für den Abend. Nach ausgiebigem Mahl endeten wir erst mit einem Haufen anderer Leute in einem Irish Pub und danach in einem Club. Der Abend/die Nacht war lang, feucht, fröhlich und der Rest wird nicht weiter berichtet. Bin mir über die Faktenlage auch nicht mehr so ganz im Klaren. ;-)



Kino, bowlen und für manche auch noch mehr

Freitag Abend haben Stefan und ich erst "1408" im VIP-Kino mit verstellbaren Sesseln gegönnt. Den Namen hat der Schuppen auf jeden Fall verdient. War ganz kurz davor einzuschlafen, aber der Film hat dann doch dafür gesorgt, dass mir nicht nach schlafen war. (Ich bin leider immer noch nicht dahinter gekommen, was mir der Film sagen wollte. Wenn jemand was weiß, immer her mit den Infos). Danach haben wir uns mit ein paar anderen zum Sushi essen getroffen. Danach verschwand ein Teil im Kino, um sich den einzigen Thai-Film mit englischen Untertiteln anzugucken. Der Rest ist zum bowlen abgezogen. Ein herrlicher Spaß sage ich euch. Und natürlich haben mir danach die Finger weh getan. Und natürlich haben die Jungs gewonnen. ;-)

Superschick und stylish mit Schwarzlicht und so, jaha.

Ein Biertower: fasst ungefähr 3,5 Liter Bier, in der Mitte ist eine Plastiksäule gefüllt mit Eiswürfeln, auf der Rückseite befindet sich ein Zapfhahn. Zu sechst haben wir zwei platt gemacht, Füllstand könnt ihr euch vorstellen.

Das passiert, wenn eine europäische Handschrift auf ein Thaimädel trifft, dass die Bildschirme bedient.

Synchronbowlen - hat manchmal auch geklappt.


Montag, 17. September 2007

Kurzes Lebenszeichen

Ich bin wohlbehalten aus Ko Chang wieder angekommen und habe drei Tage im Student Village bei Stefan, Julia und Sander verbracht.
Wir haben ordentlich gefeiert, fleissig gestrichen und nicht so wahnsinnig viel geschlafen.
Gestern ging es in Bangkok weiter und heute war ich shoppen.
Gleich packe ich meinen Rucksack neu, um all die tollen Sachen zu verstauen und die alten in ihr Grab, den thailaendischen Muelleimer zu verfrachten.

Und ja, ich war ganz weit weg von dem Flieger, der abgestuerzt ist. Also keine Sorge, mir geht es bestens, arbeite nur immer noch an meinem Schlafdefizit.

Bilder und mehr Infos, gibt es, wenn ich wieder in Deutschland bin. Da geht das alles viel einfacher ;-)

Freitag, 14. September 2007

Mein neuer Freund der Elefant

Es war einfach traumhaft sag ich euch.
Und ja, die Badewanne war groß genug für den Elefanten und mich. Hab ihn dann auch fröhlich geschrubbt und er mich zur Belohnung zurück ins Camp getragen, ohne dieses Sitzgestell, sondern direkt mit meinem Hintern auf seinem Kopf. Hat ein bisschen gewackelt, war aber toll.









Mittwoch, 12. September 2007

Elefantenreiten

Morgen gehe ich Elefantenreiten und baden und fuettern und ueberhaupt.
Ich bin hoechst gespannt. Soll ganz toll sein, wie mir berichtet wurde.

Ko Chang heisst uebersetzt Elefanteninsel und jetzt werden hier die ausgemusterten Arbeitselefanten angesiedelt und fuer Touribespassung benutzt.

Ich werde mit Bildern berichten, wie es ist die Badewanne mit nem Elefanten zu teilen.

Schwimmen mit den Fischen

und zwar mit Millionen - mindestens. Und das ist sicherlich keine Uebertreibung. Die waren ueberall - ueber, neben, unter mir. Echt der Hammer.

Heute war ich den ganzen Tag entweder auf einem ziemlich schaukelnden Boot, im Wasser mit Fischen schwimmen oder an einem entlegenen Inselstraendchen. Im Sueden von Ko Chang gibt es ganz viele Inseln und dazwischen viele Korallenriffe zum Schnorcheln und Tauchen.

Die Chance habe ich genutzt und es war einfach nur toll. Dass die Fische nicht noch gegen deine Taucherbrille dotzen war echt alles. Es gibt ultraviele in den tollsten Farben. Stellt euch einfach das bunteste vor, was geht und ihr habt die Fische, die da rumgeschwommen sind. Einen davon hab ich sogar beruehrt. Jaha, gar nicht so einfach, weil die Viecher doch recht wendig sind. Ein Schwarm Tintenfische war auch dabei. Sieht urkomisch aus, wie die sich durch das Wasser bewegen.

Irgendwie kann ich gerade nicht in Worte fassen, wie toll das ist. Guckt euch am besten nochmal die Fotos vom Aquarium in Bangkok an und vervierfacht die Zahl der Fische, so ungefaehr war das. Einfach traumhaft schoen.

Gewitter ueber der Palmenhuette

Ja, Inselleben in Thailand mag man sich so vorstellen - blaues Wasser, weisser Strand, gruene Palmen, bunte Cocktails, lecker Essen, alles gut.

Okay, bis jetzt war es das auch, bis vorgestern Nacht erst Regen einsetzte und sich das Gewitter dann irgendwann ueberlegt hatte, dass es ueber dem Meer doch nicht so schoen ist und es sich lieber ueber der Insel entleeren moechte.

Erst habe ich gebangt, dass unser Dach kein Loch hat - Plastikwellblech sei Dank ist soweit alles trocken geblieben. Irgendwann hat es dann nur durch die Waende getropft, aber da hatten wir unsere Sachen zum Glueck schon in Richtung Mitte geschoben.

Irgendwann bin ich dann wieder eingeschlafen. Wurde aber von dem unschoenen Geraeusch eines abknickenden und dann umstuerzenden Baumes geweckt. Und das Ding landete natuerlich nicht irgendwo, sondern hat sich ueber unser Dach den Weg auf den Nachbarbungalow gebahnt. Ich war kurz fest davon ueberzeugt, dass bei uns gleich eine Wand fehlt. Aber das ist nochmal gut gegangen.
Scheinbar war das Ganze fuer mein Unterbewusstsein doch etwas viel. Nach einiger Zeit sass ich hellwach im Bett, Tino neben mir voellig verwirrt. Den Armen hatte ich geweckt, weil ich im Schlaf geschrien habe. Ich bitte nochmals um Verzeihung dafuer. Angeblich war der Schrei auch in der Nachbarhuette noch zu hoeren.
Am naechsten Morgen ging dann das grosse Aufraeumen los. Zum Baumheben wurde dann ein Fahrzeug mit Seilwinde besorgt. Dass dabei dann noch fast die Stromleitung runtergerissen wurde, passte irgendwie nur zu der Aktion.
Aber kein Grund zur Sorge, allen geht es bestens und der Schaden ist behoben.