Da die anderen beiden jetzt doch laenger als geplant und gehofft an der Uni festgehalten werden, dehne ich meine Beschaeftigungstherapie in Bangkok ein wenig aus.
Gestern habe ich dann zu Fuss die Umgebung ein wenig erkundet.
Erst vorbei am Democracy Denkmal, das mitten in einem der heftigesten Kreisel in Bangkok steht. Drumherum brummt der Verkehr ohne Ende. Auf dem Rueckweg war die Ampel teilweise ausgefallen und ich habe Geleitschutz eines knackigen Polizisten bekommen, damit ich heil ueber die Strasse komme.

Ein Stueckchen weiter werden in Hinterhoefen die minikleinen bis riesigen Buddhafiguren angefertigt, die es in den Laeden drumrum - fein saeuberlich in Folie eingepackt - zu kaufen gibt. Aus welchen gruenden auch immer duerfen die aber nicht ausser Landes gebracht werden.

Dieser weisse Klotz ist das Rathaus. Die meisten finden es haesslich. Dass schoenste, was ein Architekt hervorbringen kann, ist es sicherlich nicht, aber in Deutschland fallen mir da spontan ganz andere Bausuenden ein.

Genau gegenueber ist - oh Wunder - ein Tempel. Im Reisefuehrer als einer der schoensten beschrieben, habe ich mir das gute Stueck mal angeschaut. Ist wirklich ein schoener, grosser Tempel.

Der Wandelgang aussenrum ist vollgepackt mit Buddhastatuen in exakt der gleichen Haltung. Nur sind manche schwarz und manche gold. An den Sockeln sind auch kleine Bildtafeln angebracht. Da alles auf Thai ist, habe ich allerdings kein Wort verstanden...

Zwischen Rathaus und Tempel steht die grosse Schaukel, das rote Gestell. Bis 1935 wurde hier auch jedes Jahr abenteuerlich geschaukelt, wobei in einer Art Schiffsschaukel irgendwie mit dem Mund Geld von irgendwoher geangelt werden musste. Klingt abenteuerlich - war es auch. Deswegen wurde es verboten. Das Ding ist auch nur ein Nachbau an einer leicht anderen Stelle, da es sonst dem Verkehr im Weg gestanden haette und das geht natuerlich nicht.

Im Inneren natuerlich wieder eine Buddhastatue. Das ist dann doch ein Vorteil gegenueber den Hindu-Tempeln. Man weiss hier immer, was drin ist. Nur die Position des Herren ist unterschiedlich.

An der Strassenecke fand sich dann auch noch ein Hindu-Tempel, geweiht dem Gott Vishnu. Obendrauf natuerlich ein Om, drumrum Glocken und der ganze Schnickschnack. Aber leider ganz direkt an einer riesigen Kreuzung gelegen.

Das ist ein anderer Tempel, den ich mir nicht mehr angeschaut habe. Aber ich wollte ihn dann doch bildlich fuer euch festhalten.
Angeschlossen ist ein Amulettmarkt, auf dem man wohl Amulette fuer und gegen alles bekommt. Vielleicht schau ich mir das nochmal wann anders an.
